Vorbereitung für die Deaf (Gehörlosen) Futsal Champions League

Am Samstag, den 27. Oktober fanden sich um 8:30 Uhr die potentiellen Schiedsrichter der Deaf (Gehörlosen) Futsal Champions League, welche vom 02.-06. Januar 2019 in mehreren Stuttgarter Hallen ausgetragen wird, in der Sportschule Ruit ein.

Mit dabei waren auch drei Schiedsrichter der SRG Ludwigsburg.

links: Nicolai Burk mitte: Massimo Sapia rechts: Felix Günter.

pix CL

Im ersten Referat des Lehrgangsleiters Horst Ebel wurden die Schiedsrichter aus dem sogenannten „erweiterten Kader“, welchem auch die drei Ludwigsburger angehörten, mit den Schiedsrichtern des WFV-Futsalkaders bekannt gemacht.

Folgend stellte Rainer Bergmann den Lehrgangsteilnehmern grundlegendes zur kommenden Gehörlosen-Futsal-Champions-League vor, so beispielsweise wie die Einteilung der Schiedsrichter zu den entsprechenden Spielen vorgenommen wird, so werden pro Schiedsrichterteam am Tag zwei Spiele à 2*20 min geleitet. Besonderheit ist hier, dass in der Vorrunde noch mit Bruttospielzeit gespielt wird und erst ab den Viertelfinals auf Nettospielzeit umgestellt wird.

Das nächste Referat hielt die selbst hörgeschädigte Natalie Bloß, um den Anwesenden die Zeichengebung mittels Fahne und Pfiff im Gehörlosen-Futsal nahe zu bringen.

Vor dem Mittagessen stellte der Gehörlosenspieler Ruben Klingenberg seine interessante Sicht dar und verriet Tricks der Spieler, aber riet auch zur Nachsicht, ob der höheren Emotionalität der Hörgeschädigten.

Nach der Mittagspause gab es noch einen zweistündigen Praxisteil, in dem die Futsal-Schiedsrichter einerseits ihr fußballerisches Können zeigen durften, andererseits aber auch gleichzeitig die Zeichen üben sollten. Es war deutlich schwerer als gedacht.

Nach der Verabschiedung durch die Lehrgangsleitung traten die Schiedsrichter aus Ludwigsburg gegen 16 Uhr die Heimreise an.

Am Ende lässt sich von einer lehrreichen und sehr interessanten, aber auch neuartigen Erfahrung sprechen, die man auf diesem Lehrgang gemacht hat und es wird sicherlich einige Zeit brauchen, sich an diesen neu- und andersartigen Pfeif- und Winkstil zu gewöhnen.

Ein Bericht von Felix Günter

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