Sichtungslehrgang in Ruit

An einem bewölkten Mittwochmorgen machte ich mich auf den Weg zur Sportschule Ruit. Nach knapp 1 ½ Stunden Fahrzeit mit Bus und Bahn erreichte ich als einer der Ersten, die moderne Sportschule in Ruit. Nach einer kurzen Anmeldung durfte ich mein Zimmer beziehen. Dort wohnten wir in Zweierzimmern. Nach kurzem warten hatten wir unser erstes Treffen mit einer kleinen Vorstellungsrunden der Teilnehmer und dem Lehrgangsleiter Nobert Rasch und den beiden Beobachtern Erich Frey und Werner Stegmaier.

Dann wurden wir vor den Mannschaften, die ebenfalls dort für 3 Tage anwesend waren, vorgestellt . Danach folgte eine kurze Einleitung in das Laufspiel eines Schiri mit Assistenten und andere Aufgaben für ihn und seine Assistenten.

Bereits danach folgten die ersten Spiele zum Leiten, welche insgesamt sehr positiv verliefen. Was auch in der darauf folgenden Besprechung mit den beiden Beobachtern klar wurde. Der restliche Abend verlief eher ruhig, da wir uns bereits für die Spiele am nächsten Tag vorbereiten mussten.

Der nächste Tag startete sehr früh da es an diesem Tag viele Spiele zu leiten gab und auch ein Regeltest anstand. Vier weitere zuleitende Spiele wurden mit einer sehr guten Leistung abgeschlossen. Eine weitere sehr lehrreiche und informative Analyse der Beobachter folgte.

Eine Besonderheit bei diesem Lehrgang stellte der Besuch des Tigerentenclubs dar, dieser interviewte uns über einige Fragen zum Schiedsrichterwesen. Nach dem Mittagessen folgte dann ein kleiner Regeltest der insgesamt nicht so gut verlief, trotzdem konnten ich und zwei andere Schiris ihr Regelwissen aufzeigen. Unser nächster Programmpunkt war ein Videocoaching, wo schwierig zu lösende Situationen besprochen wurden. Mit einer darauffolgenden Besprechung des Regeltest, ließ uns Norbert Rasch in den wohl verdienten Feierabend.

Doch bereits nach dem Abendessen trafen wir uns um zu zeigen, wer von uns denn gut kicken könne. Nach einem hochklassigen Spiel der Schiedsrichter auf einem Kleinspielfeld gingen wir dann nun wirklich in den Feierabend.

Am Freitagmorgen mussten wir bereits vor dem Frühstück unser Zimmer räumen und verlassen.

Vier weitere Spiele folgten an diesem Morgen noch, die teilweise dann aufgrund von Kräftemangel oder auch zu wenig Schlaf nicht mehr so gut wie die ersten geleitet wurden. Im Großem und Ganzen waren die Beobachter mit allen Schiedsrichtern aber sehr zufrieden. Der letzte Programmpunkt stellte dann die Siegerehrung mit anschließendem Essen dar.

Danach wurden wir in unser wohl verdientes Wochenende entlassen.

Insgesamt war dies eine super Möglichkeit um ins Geschehen als Schiedsrichter mit Assistent eingeführt zu werden. Besonders gut waren die sehr ausführlichen Spielanalysen mit darauffolgenden individuellen Tipps. Außerdem wurde auch von den Beobachtern positiv erwähnt, dass die Tipps sehr gut angenommen und auch umgesetzt worden. Ebenfalls war der Teamgeist und die Stimmung untereinander immer sehr gut wodurch der ganze Aufenthalt sehr viel Spaß gemacht hat.

Ein Bericht von Luca Goedeckemeyer

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